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12.12.2006 Meine Anhörung vor Gericht
Ich werde nun vom Gericht gehört. Mir gegenüber sitzen die Jugendamtsmitarbeiterin Frau Demming, meine Mutter und der Richter. Nachdem ich etwas über meine Zähne, die fallen jetzt aus, erzählt habe verläßt meine Mutter den Raum. Als erstest erkläre ich, dass ich meinen Vater nicht mehr wiedersehen wolle, weil es dann immer Streit gäbe und ich ja auch immer Heimweh bekomme. Und außerdem sollte immer ein Erwachsener bei den Besuchen mit meinem Vater sein. Ich kann aber nicht sagen, wieso ich das möchte und es fällt mir auch keiner ein.
Eigentlich war es ja auch immer schön bei Papa. Er dürfe nicht immer sovierl schimpfen und sie müsse ja ganz bei ihm bleiben oder nur die Hälfte bei der Mutter. .. ich habe da noch einiges gesagt, was hier nicht so wichtig ist. Außerdem habe ich noch von dem blöden Ereignis erzählt, da muss ich aber "null" gewesen sein. Daran erinnere ich mich nicht, aber das hat mir auch nur die Mama erzählt.
Ich habe dann dem Richter noch gesagt, dass ich eigentlich möchte, dass Mama und Papa heiraten und zusammenleben. Und als zweiten Wunsch habe ich gesagt, dass Mama und Papa nicht mehr soviel streiten sollen und Papa mich nur mit einem Erwachsenen besuchen solle. Keine Ahnung woher ich das habe, aber Mama sagt das immer.
Anm. meines Vaters: Bei dem Protokoll handelt es sich um eine nicht öffentliche Sitzung, weshalb hier nur der Inhalt aber nicht das Orginal gezeigt werden darf. Zum Zeitpunkt der Befragung war meine Tochter 7 Jahre und 10 Monate alt und hatte über ein Jahr keinen Kontakt mehr zu mir, ihrem Vater, trotz einer gerichtlich beschlossenen Umgangsvereinbarung!
07.11.2006 Anhörung der Gutachterin
Nun kann die Gutachterin von meiner Mutter und meinem Vater vor Gericht befragt werden und muss zu den Inhalten Stellung nehmen. Auf die Fragen meines Vaters, woher sie denn die Weisheit hat, die sie zu dem Ergebnis bringt, dass ich meinen Vater nur noch alle drei Wochen unter Aufsicht sehen solle, kann sie keine konkreten Quellen benennen. Auch kann sie die Widersprüche im Gutachten nicht erklären. [Anm. meines Vaters: Mit Urteil vom 30.03.2007 darf die ursprüngliche Passage hier nicht mehr im Internet und sonst auch in der Öffentlichkeit genannt werden], so hat sie hierzu keine weiteren Nachforschungen angestellt.
Anm. meines Vaters: Mit Schreiben vom 14.11.2006 wurde ich von dem Anwalt der Gutachterin aufgefordert, das anonymisierte Gutachten aus dem Interent wieder zu entfernen. Dabei bezieht sich die Gutachterin auf ihr Urheberrecht. Eine inhaltliche Darstellung des Gutachtens wird im Laufe der Zeit von mir erstellt werden.
Es ist schon erschreckend, wie wenig Rechte mein Vater hat.
07.07.2006
Da es keine Reaktionen seitens des Gerichtes gibt, möchte mein Vater Akteneinsicht nehmen. Die Akte befindet sich noch immer, seit November 2005, bei der Gutachterin. Auf die persönliche Anfrage beim zuständigen Richter erklärt dieser: Er wisse nicht, ob die vereinbarte Umgangsregelung dem Wohl des Kindes entspräche. Aus diesem Grunde müsse er das Gutachten noch abwarten. Er hätte aber mit der Gutachterin wegen der langen Dauer schon geschimpft.
06.04.2006
Es ist das letzte mal, dass ich meinen Vater gesehen habe. Auf Grund der Erklärung meiner Mutter: Mein Vater solle aus ihrem und meinem Leben verschwinden, verabschiedet sich mein Vater mit den Worten: "Ich komme erst wieder, wenn das Familiengericht die gleichmässige Betreuung etabliert hat oder Du ganz bei mir lebst."
15.05.2006Erneute Mitteilung, dass die Mutter den Kontakt seit November 2005 vollkommen boykottiert.

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